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Ablatio Mammae Operative Komplett-Entfernung der Brust - bei Brustkrebsbefall
Abort Fehlgeburt
Abrasio Ausschabung der Gebärmutter - bei Blutungen aus der Gebärmutter
Adenomyosis uteri Erkrankung der Gebärmutter, bei der Gebärmutterschleimhautdrüsen in die Gebärmutterwand wachsen. Dies führt häufig zu einer vergrößerten Gebärmutter, mit schmerzhafter und starker Regelblutung.
Adhaesiolyse Lösen von Verwachsungen - z.B. zwischen Gebärmutter und Darm oder Blase
Adnexektomie Entfernung eines Eierstocks mit Eileiter
Ambulant Operation oder Behandlung von Kranken ohne stationäre Aufnahme
Amenorrhoe Ausbleiben der Regelblutung
Antiemetika Medikamente gegen Übelkeit
Antikörpertherapie Antikörper sind kleine Partikel, die ins Blut des Patienten gegeben werden und dort an spezielle Zellen (z.B. Krebszellen) ankoppeln. Dies führt zum Absterben der Zelle, oder aber auch zur Vermehrung von sogenannten Abwehrzellen.
Appendektomie Entfernung des Blinddarm
Asymptomatisch Ohne Beschwerden
Axillaausräumung Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle


Bartholin'sche Zyste Scheidendrüse, die angeschwollen oder entzündet ist
BET Brust erhaltende Therapie - bei Krebsbefall der Brust
Bipolarzange Zange zur schonenden Verödung von Blutgefäßen


Chemotherapie Medikamentöse Therapie bei Krebserkrankungen - z.B. bei Brustkrebs, Eierstockkrebs oder Gebärmutterkrebs
Chlamydien Bakterienähnliche Mikroben - häufige Ursache von Genitalinfektionen der Frau
Cholinesterase Enzym aus der Leber - gibt Auskunft über die Leistungsfähigkeit der Leber
CIN Cervikale Intraepitheliale Neoplasie - Zellveränderung im Gebärmutterhals
Condylomata acuminata Feig- oder Feuchtwarzen, die durch Viren entstehen
Vorkommen: Scheide, Penis
Übertragung: Geschlechtsverkehr
Curettage Entfernung z.B. einer Fehlgeburt durch Vakuum oder vorsichtiges Ausschaben


Distensionsmedium Klare Flüssigkeit oder Gas zur Füllung eines Hohlraums (z.B. Gebärmutterhöhle, Bauchhöhle), um diesen besser betrachten zu können.
Dysmenorrhoe Schmerzhafte Regelblutung
Dysplasie Zellveränderung


Eileiterschwangerschaft Einnisten der befruchteten Eizelle in einem Eileiter, statt in der Gebärmutterhöhle. Muss fast immer operativ behandelt werden.
Einmalinstrument Operationsinstrument, das nach einmaligem Gebrauch weggeworfen wird.
EKG Elektrokardiogramm - Messung der Herzströme zur Beurteilung der Herzleistung, mittels auf der Haut angebrachter Elektroden.
Ektopie Gebärmutterschleimhaut auf der Oberfläche des Gebärmutterhalses
Ektozervix Äussere Fläche des Gebärmutterhalses am Ende der Scheide
Elektrolytfreie Flüssigkeit Flüssigkeit ohne Elektrolyte (Natrium, Kalium etc.). Durch das Fehlen der Elektrolyte kann die Flüssigkeit keinen Strom weiterleiten. Dies ist bei einigen Operationen in der Gebärmutterhöhle oder Blase notwendig.
Endometriose Gebärmutterschleimhaut, die ausserhalb der Gebärmutter wächst - z.B. auf der Oberfläche der Gebärmutter, auf oder in den Eileitern, in oder auf den Eierstöcken. Eine Endometriose führt häufig zu schmerzhaften Regelblutungen.
Endometriumablation Gebärmutterschleimhautverödung - um eine zu starke Regelblutung zu reduzieren, z.B. mit elektrischem Strom, Laser, Hitze oder Kälte
Endometriumkarzinom Krebserkrankung der Gebärmutterschleimhaut
Endometriumpolypen Gutartige Gebärmutterschleimhautwucherung
Endoskop Starres oder flexibles, schlankes Schaurohr durch das direkt oder per Videokamera das Körperinnere inspiziert werden kann.
Endoskopie Untersuchung und Operation in Hohlräumen (z.B. Bauchhöhle, Gebärmutterhöhle) oder Hohlorganen (z.B. Blase, Darm) mit Hilfe kleiner Optiken, die über eine Öffnung (z.B. Gebärmutterhals, Harnröhre) oder einen 5 - 10 mm langen Schnitt am Bauchnabel eingeführt werden.
Extrauteringravidität Einnisten der befruchteten Eizelle außerhalb der Gebärmutterhöhle. Muss fast immer operativ behandelt werden.


Feigwarzen Condylomata acuminata. Feig- oder Feuchtwarzen, die durch Viren entstehen
Vorkommen: Scheide, Penis
Übertragung: Geschlechtsverkehr

Fertilität Fruchtbarkeit
Fertilitätsoperationen Operationen an der Gebärmutter, den Eileitern oder Eierstöcken zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit.
Fluid-Overload Syndrom bei dem Elektrolytfreie Flüssigkeit in größerem Umfang (mehr als 1000 ml) in den Blutkreislauf gerät. Es kommt zu einer Flüssigkeitsverschiebung im Körper, die, je nach Menge der Flüssigkeit, zu leichten Kopfschmerzen bis hin zu bedrohlichen Herzkreislaufveränderungen führen kann.
Forensisch Aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen


Gebärmutterspiegelung Untersuchung der Gebärmutterhöhle mit einer kleinen Optik, die über den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird. Sie ermöglicht die Operation von Myomen oder Polypen in der Gebärmutterhöhle.
GnRH-Vorbehandlung Durch eine medikamentöse Blockade wird die eigene Hormonproduktion unterdrückt. Die Patientin kommt sozusagen in die Wechseljahre und die Gebärmutterschleimhaut wird ausgedünnt. Nach ca. 28 Tagen kann dann die Endometriumablation durchgeführt werden und die eigene Hormonproduktion setzt wieder ein.
Goldnetz Novasure®, Methode zur Endometriumablation. Ein Einmalinstrument wird in die Gebärmutterhöhle eingeführt und mit Hilfe eines Vakuums wird die Gebärmutterschleimhaut an kleine Elektroden gesaugt. Durch Strom (Hitze) wird dann die Schleimhaut verödet.


Herceptin zur Antikörpertherapie für Patientinnen mit Brustkrebserkrankung
Histologie Mikroskopische Untersuchung von Proben, die während einer Operation entnommen wurden.
Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie Zur schnellen, ambulanten Abklärung von auffälligen Befunden in der Brust können mit einer 1,4 mm langen Nadel, unter lokaler Betäubung und unter Ultraschallsicht, kleine Proben aus der Brust entnommen werden.
Hormontherapie Durch eine medikamentöse Blockade der Hormone wird bei Brustkrebspatientinnen das erneute Auftreten oder Voranschreiten einer Brustkrebserkrankung verhindert.
HPV-Infektion Humanes Papilloma Virus-Infektion – Infektion im Genitalbereich. Häufige Ursache von einfachen Warzen. 80 % der Infektionen sind harmlos. Ein kleiner Teil der Infektionen kann, wenn er nicht behandelt wird, zu Zellveränderungen (Dysplasien) im Bereich des Gebärmutterhalses und der Scheide führen.
Hymen Jungfernhäutchen
Hypermenorrhoe Starke Regelblutung
Hysterektomie Gebärmutterentfernung
Hysteroskopie Spiegelung der Gebärmutter - Bei der Gebärmutterspieglung wird mit einem Instrument (in dem sich eine Optik befindet) die Innenseite der Gebärmutter betrachtet.


ICSI Künstliche Befruchtung, bei der Samen direkt in die Eizelle injiziert werden.
Immuntherapie Therapie zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems
Infertilitätsprobleme Probleme, die dazu führen, daß eine eingetretene Schwangerschaft nicht ausgetragen werden kann oder zu einer Fehlgeburt führt. (Myome, Fehlbildungen der Gebärmutter etc.)
Inkontinenzoperation Operationen zur Behandlung des ungewollten Urinverlusts.
IUD Intrauterine Device – Spirale in der Gebärmutter zur Verhütung einer Schwangerschaft
IUP Intrauterin Pessar – Spirale in der Gebärmutter zur Verhütung einer Schwangerschaft
IVF Künstliche Befruchtung, bei der Samen mit der Eizelle in einer Nährflüssigkeit zusammengebracht werden.


Konisation Kegelförmige Umschneidung des Gebärmutterhalses bei Zellveränderungen am Gebärmutterhals
Konsiliaruntersuchungen Ergänzende Untersuchungen
Kontraindikation Grund, ein Mittel oder ein Verfahren nicht anzuwenden


Labienzysten Zysten in oder an den Schamlippen
Laparoskop Starre Optik von 3-10 mm Durchmesser, mit der man eine Bauchspiegelung durchführt um den Bauchraum zu betrachten.
Laparoskopie Bauchspiegelung - Inspektion der Bauchhöhle mit einem starren Spezialinstrument (Laparoskop), zur Beurteilung von Bauch- und Beckenorganen.
Laparotomie Operation am Bauch, mit einem Schnitt durch die Bauchdecke. Entweder ein Querschnitt knapp oberhalb der Schamhaargrenze oder ein Längsschnitt zwischen Nabel und Schamhaargrenze.
Laservaporisation Verdampfung von Zellen - z.B. durch Laser
LASH Laparoskopisch-assistierte suprazervikale Hysterektomie - Gebärmutterentfernung per Bauchspiegelung. Dabei wird nur der Gebärmutterkörper entfernt. Der Gebärmutterhals, das Scheidenende und die Stabilität des Beckenbodens bleiben bei dieser Operation erhalten.
LAVH Laparoskopisch-assistierte vaginale Hysterektomie - Entfernung der Gebärmutter, bei der die gesamte Gebärmutter inkl. Gebärmutterhals entfernt wird. Der erste Teil der Operation wird per Bauchspiegelung durchgeführt, der zweite über die Scheide.
Lipome Gutartiger Fettknoten.


Mammakarzinom Brustkrebs
Mammaptosis Durch eine Schwäche des Bindegewebes kommt es zum Hängen der Brust. Durch eine Operation kann die Brust wieder in die alte Form gebracht werden.
Mammille Brustwarze und Warzenhof
Mammillenrekonstruktion Wiederherstellung der Brustwarze aus eigenem Gewebe
Menolyse Verödung der Gebärmutterschleimhaut, um eine zu starke Regelblutung zu reduzieren, z.B. mit elektrischem Strom, Laser, Hitze oder Kälte
Menorrhagie Verlängerte Regelblutung über mehr als 7 Tage
Metrorrhagie Zusatzblutung außerhalb der Regelblutung
minimal-invasive Chirurgie Ihr ist zum Ziel gesetzt, möglichst gewebeschonend vorzugehen. Kein Bauchschnitt, keine Verletzung der Bauchdecke, kleine Instrumente. Darstellung des Operationsfeldes unter Vergrößerung und dadurch bessere Übersicht.
Mirena Hormonspirale
Missed Abortion Verhaltene (nicht abgestoßene) Fehlgeburt
Myom Gutartiger Muskelknoten in der Gebärmutter
Myomatose Erkrankung der Gebärmutter durch gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter.
Myomoperation Entfernung von Muskelknoten aus der Gebärmutter. Entweder durch eine Bauchspiegelung oder eine Gebärmutterspiegelung. Wenn nicht anders möglich auch durch einen Bauchschnitt.


Novasure-System Goldnetz, Methode zur Endometriumablation. Ein Einmalinstrument wird in die Gebärmutterhöhle eingeführt und mit Hilfe eines Vakuums wird die Gebärmutterschleimhaut an kleine Elektroden gesaugt. Durch Strom (Hitze) wird dann die Schleimhaut verödet.


Onkologie Die Behandlung von Krebspatienten
Ovarialkarzinom Eierstockkrebs
Ovarialtumor Vergrößerter Eierstock


PAP Bei Abstrichentnahme am Muttermund werden die Zellveränderungen je nach Art der Veränderung nach PAP I bis V eingeteilt. PAP = Papanicolau, der Erfinder dieser Methode.
Paraurethralzysten Kleine Zysten direkt neben dem Harnröhrenausgang
PCO Syndrom Polycystische Ovarien Syndrom, viele Zysten unter einer verdickten Kapsel am Eierstock
Pleura Brustfell - Trennhaut zwischen Lunge und Brustkorb
Polymenorrhoe Regelzyklus bei dem zwischen zwei Blutungen weniger als 20 Tage liegen
Polyp Gutartige Schleimhautwucherung in der Gebärmutter
Polyzystische Ovarien Doppelseitige Vergrößerung der Eierstöcke durch zahlreiche kirschkern- bis walnußgroße Zysten. Häufig verbunden mit einer Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung) und ungewollter Kinderlosigkeit. Eine medikamentöse und operative Behandlung ist möglich.
Postoperativ nach der Operation
Psychoonkologische Betreuung Psychologische Betreuung von Krebspatienten durch speziell ausgebildete Psychologen
PTT Blutwert, mit dem sich die Blutgerinnungsfähigkeit des Blutes bestimmen läßt


Radiatio Bestrahlung
Resektoskop Elektrische Schlinge, mit der - unter Sicht - Gewebe (Myome, Polypen, etc.) aus der Gebärmutter entfernt werden kann.
Retroperitonealchirurgie Operationen, die im Bereich zwischen Bauchhöhle und Wirbelsäule stattfinden, z.B. bei der operativen Darstellung des Harnleiters.


Schlingentechnik Operationsverfahren bei unwillkürlichem Harnverlust
Septum Angeborene Trennwand - z.B. in der Gebärmutter oder Scheide
Septumdurchtrennung Operative Durchtrennung einer angeborenen Trennwand der Gebärmutter oder der Scheide.
Sterilisation Per Bauchspiegelung erfolgt die operative Trennung der Eileiter durch Stromverödung. Als endgültige Verhütungsmethode.
Sterilität Unfruchtbarkeit
Sterilitätsdiagnostik Klärung der ungewollten Kinderlosigkeit durch eine Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung mit Darstellung der Eileiter.
Submuköse Myome Myomknoten, die direkt unterhalb der Gebärmutterschleimhaut im Inneren der Gebärmutter sitzen.
Subseröse Myome Myomknoten, die auf der Außenfläche der Gebärmutter sitzen.
Suprazervikale Hysterektomie Laparoskopisch suprazervikale Hysterektomie. Gebärmutterentfernung per Bauchspiegelung. Dabei wird nur der Gebärmutterkörper entfernt. Der Gebärmutterhals, das Scheidenende und die Stabilität des Beckenbodens bleiben bei dieser Operation erhalten.


Therapierefraktäre Blutungsstörungen Blutungsstörungen, die durch medikamentöse Therapien nicht zu beheben sind.
TIVA Total Intravenöse Anästhesie - keine Verwendung von Narkosegasen
Totale Hysterektomie Komplette Entfernung der Gebärmutter. Entweder über die Scheide, durch Bauchschnitt oder Bauchspiegelung.
Tubektomie Entfernung eines Eileiters
Tuboovarialabszeß Eiteransammlung im Eileiter / Eierstock
TVT Tension-free Vaginal Tape - spannungsfreie Bandeinlage zur Formung eines neuen Widerlagers der Harnröhre, mit dem Ziel den unwillkürlichen Urinverlust zu unterbinden.


Uterus myomatosus Durch gutartige Muskelknoten vergrößerte Gebärmutter
Uteruscavum Gebärmutterhöhle


Vaginalsepten Angeborene Trennwand in der Scheide
Vaporisation Verdampfung von Zellen - z.B. durch Laser
Vegetative Störungen Störungen des Autonomen Nervensystems, wie Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Wasserhaushalt, Muskelspannung etc.
VIN Vaginale intraepitheliale Neoplasie - Zellveränderung in der Scheide / Vagina
Vulvaatherome Grützbeutel im Genitalbereich