Operationen in einer unserer beiden Partnerkliniken mit stationärer Aufnahme

Als Patientin der BeckenbodenKlinik Hamburg nehmen wir Sie stationär in eine unserer beiden Partnerkliniken, AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG oder HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg, auf.

Hier werden die modernsten operativen Verfahren der Beckenbodenchirurgie durchgeführt.

Modernste Operationstechniken.
Neben klassischen Operationen können wir Ihr Bindegewebe durch Bio- oder Synthetik-Materialien stärken. Bei Blasenschwäche wenden wir verschiedene minimale Operationstechniken an, z.B. das Einsetzen eines sog. Bändchens. Die modernste Methode aber ist die Applikation von Stammzellen, die aus Ihren eigenen Körperzellen gezüchtet werden. Durch besonders schonende Operationsverfahren erzielen wir kurze Krankenhausaufenthalte, erstaunlich geringe Schmerzen und das Wiedererlangen einer normalen Becken­boden­funktion. Eine erfüllte Sexualität in jedem Lebensalter ist uns ein wichtiges Ziel – dafür wurde z.B. von Dr. Sven Jürgens ein besonderes Operationsverfahren zum Erhalt des Muttermundes auch bei Operationen durch die Scheide entwickelt, die sogenannte vaginale suprazervikale Hysterektomie.

Wie geht es weiter, wenn eine Operation erforderlich ist?
Wir werden schon in der Ambulanz die Details mit Ihnen genau besprechen. Viele Patientinnen empfinden es als sehr vorteilhaft schon in der Sprechstunde mit ihrem Operateur zu sprechen, um so ein noch genaueres Bild davon zu bekommen was gemacht wird. Dazu hier schon einige Informationen vorab:

1. Vorbereitung: Die erforderliche Operationsvorbereitung, die sogenannte prästationäre Aufnahme, erfolgt zeitsparend und allumfassend an nur einem Ort, nämlich in einer unserer beiden Partnerkliniken. Dafür bekommen Sie einen gesonderten Termin: Es wird Blut abgenommen, Sie sprechen mit dem Anästhesisten, ein EKG wird geschrieben und evtl. eine Röntgenaufnahme gemacht. Sie bekommen außerdem von den Schwerstern  nützliche Hinweise, die Ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus so angenehm und so kurz wie möglich machen. Anschließend können Sie wieder nach Hause gehen.
"Wenn Patientinnen heute schon nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen, verdanken sie das auch den schonenderen Operationstechniken"
Dr. Sven Jürgens
2. Operation: Am Operationstag kommen Sie nüchtern. Mindestens 7 Tage vor der Operation dürfen Sie kein Aspirin mehr eingenommen haben.
Sie sind uns als Patientin der BeckenbodenKlinik Hamburg schon bekannt und werden von den Ärzten und Schwestern, die Sie schon aus der Ambulanz kennen, auch im Krankenhaus betreut.

3. Nachbetreuung: Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sind Sie nicht allein, sondern werden durch Ihren einweisenden Arzt oder durch das Team der Beckenbodenklinik Hamburg weiterhin betreut. Gerne werden wir Ihnen einen Kuraufenthalt, eine sogenannte Anschlussheilbehandlung (AHB) vermitteln, die Sie spätestens 14 Tage nach der Entlassung beginnen.

Im übrigen werden wir uns bei Ihnen 3 Monate nach der Operation mit einem Brief melden und nachfragen, ob es Ihnen gut geht.

Hier eine Auswahl von Operationsverfahren:
  • Inkontinenzoperationen
    • TVT- Operation (Bändchen Operation)
    • Harnröhrenunterspritzung
    • Kolposuspension nach Burch (Anhebung der Blase per Bauchschnitt)
  • Senkungsoperationen
    • mit/ohne Gebärmutterentfernung
    • mit/ohne Muttermundsentfernung
    • per Bauchschnitt, mit Bauchspiegelung oder von der Scheide aus
    • mit/ohne Bindegewebeverstärkung (Netze)
  • Reizblasenbehandlung
    • Medikamententherapie in der Harnblase
    • Botox-Therapie
    • Blasenschrittmacher
  • Plastische Verfahren
    • z.B. bei Fehlbildungen
    • Schmerzen
    • Problemen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Wir sind seit vielen Jahren mit solchen Operationen vertraut und werden sie mit Ihnen ganz genau besprechen.