Informationen für Angehörige - wie man ganz natürlich darüber spricht

Viele Menschen mit Beckenbodenbeschwerden schämen sich deswegen. Der eine mehr, der andere weniger. Deshalb sprechen sie auch nicht, oder zumindest nur sehr ungern darüber. Dieses Verschweigen und die körperlichen Folgen sind auch für nahe Verwandte und Partner fast immer eine erhebliche Belastung: Z.B.  führen unangenehme körperliche Gerüche zu Einsamkeit und sozialer Ausgrenzung.

Der erste Schritt um diesen unnatürlichen Zustand zu ändern ist die Erkenntnis, dass Beckenbodenbeschwerden eine Krankheit sind. Und über Krankheiten kann man normal menschlich sprechen.

Was Sie tun können
Das Vertrauen in etwas, kommt von Wissen um etwas. Man kann Angehörigen von Beckenboden-Patientinnen nur empfehlen, sich über die jeweiligen gesundheitlichen Beschwerden zu informieren.

Erwarten Sie nicht, dass Sie jemand auf Ihr Leiden oder das Ihrer Angehörigen anspricht. Manchen Sie den ersten Schritt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Damit ist ein wichtiger Anfang gemacht, und schon bald werden sich alle Beteiligten wundern, warum sie vorher so einen Bogen um die Sache gemacht haben.

Das Internet und Patientinnenbroschüren sind eine sehr gute zusätzliche Hilfe. Wir bieten Patientinnen und Angehörigen Informations­ver­anstal­tungen zur Aufklärung.