Gesund Leben und Gesund Essen gehören
zusammen

Wie wir in der Abteilung für Onkologie
Patientinnen behandeln


Die häufigsten Erkrankungen der Geschlechtsorgane der Frau betreffen die Brust, die Eierstöcke, den Muttermund und die Gebärmutter.

Brustkrebs
Anatomisch betrachtet besteht die Brust aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe. Milchgänge ziehen vom Inneren zur Brustwarze, Blutgefäße versorgen das Gewebe mit Nährstoffen und Lymphgefäße transportieren Schlackestoffe ab zu den Lymphdrüsen, die eine Art Filterstation bilden. Der Bustkrebs geht vom Drüsen- oder Milchgangsgewebe aus und kann sich durch die Verbreitung einzelnen Zellen über das genannte Blut- und Lymphgefäßsystem im Körper ausbreiten und Metastasen - oft in den Lymphdrüsen der Achselhöhle - bilden. Besonderes Augenmerk muss aber auch auf die Lunge, Leber und den Knochen gelegt werden, weil sich hier am häufigsten Absiedlungen ergeben.

Bei der Operation des Brustkrebses ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass die erkrankte Brust fast immer erhalten werden kann (BET - brusterhaltende Therapie). Auch die Entfernung der Lyphdrüsen kann oft auf den sogenannten "Wächterlymphknoten" begrenzt werden (Sentinel-Lymphknoten-Biopsie). Nach einer solch schonenden, möglichst minimalen Operation, ist eine lokale Bestrahlung erforderlich.

Nach der lokalen Operation muss entschieden werden, ob eine weitergehende Behandlung des gesamten Körpers angeschlossen wird. Manchmal empfiehlt sich dies, obwohl gar keine Streuherde festzustellen sind, jedoch nicht auszuschließen ist, dass doch kleinste unsichtbare  Absiedelungen im Körper vorhanden sein könnten (adjuvande Behandlung). Als Medikamente kommen Antihormone, Antikörper oder eine Chemotherpie in Frage. Eine solche Entscheidung folgt heute dem Expertenrat einer "Tumorkonferenz", wo wir Ihren persönlichen Fall individuell vorstellen und ausführlich beraten.

In der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE führen wir, wenn immer möglich, sowohl die Operation, als auch die Chemotherapie ambulant mit Ihnen durch. Sollte einmal eine stationäre Behandlung erforderlich sein, so operieren wir Sie persönlich in einer unserer beiden Partnerkliniken AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG oder HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg.

Eierstockskrebs
Der Eierstockskrebs entsteht im Inneren des Bauchraumes und beginnt meist mit einer Zyste, also einer Flüssigkeit gefüllten Blase, die vom Eierstock ausgeht. Dies ist auch der Grund, warum der Eierstockskrebs im Frühstadium nur durch die Ultraschalluntersuchung entdeckt werden kann. Nicht selten wird bei einer Zyste, die nicht eigenständig wieder verschwindet, eine Bauchspiegelung durch uns durchgeführt. Besteht dann der Verdacht auf eine Krebserkrankung, verabreden wir mit Ihnen einen neuen stationären Operations-Termin in einer unserer beiden Partnerkliniken AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG oder HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg. Dort werden Sie persönlich von uns operiert.

Ähnlich wie beim Brustkrebs muss entschieden werden, ob eine weitergehende Behandlung des gesamten Körpers, also eine Chemotherapie, angeschlossen werden muss. Diese Entscheidung folgt heute dem Expertenrat einer "Tumorkonferenz", wo wir Ihren persönlichen Fall individuell vorstellen und ausführlich beraten.

Muttermundskrebs
Heutzutage wird der Muttermundskrebs durch die Vorsorgeuntersuchungen meist frühzeitig erkannt, so dass normalerweise eine kleine Operation ausreicht, um die Erkrankung schon zu heilen. Diese Operation nennt man "Konisation". Dabei handelt es sich um das Entfernen eines kegelförmigen Bezirks am Muttermund, wie auf der Abbildung zu sehen.

Ist der Krebs aber größer, so muss eine größere Operation erfolgen. Durch die umfassende Erfahrung der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE in der Minimal invasiven Chirurgie (Knopflochchirurgie) können wir aber häufig schon durch eine Bauchspiegelung, das Krebsleiden optimal mit wenig Narben und Verletzungen therapieren. Dieser Eingriff wird allerdings stationär, nicht ambulant durchgeführt.
 
Gebärmutterkrebs
Gebärmutterkrebs fällt häufig auf durch Blutungen nach den Wechseljahren. Dann führen wir eine Gebärmutterspiegelung durch, entnehmen Proben und untersuchen dieses Gewebe unter dem Mikroskop. Stellt sich heraus, dass ein Gebärmutterkrebs vorliegt, so können wir die Erkrankung meist durch eine Gebärmutterentfernung heilen.

Manchmal ist es erforderlich Lymphknoten zu entfernen. Beide Eingriffe können wir per Bauchspiegelung durchführen - hier ist allerdings in den meisten Fällen ein stationärer Aufenthalt erforderlich.