Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Wie kann man Myome heutzutage behandeln?

In der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE können wir Ihnen eine umfassende Behandlung Ihrer Myomerkrankung anbieten. Grundsätzlich ist es unser Ziel die Gebärmutter zu erhalten und Sie ambulant zu operieren. Bei Operationen z.B. verwenden wir die endoskopische Knopflochchirurgie, womit vornehmlich ambulante, patientinnenschonende minimal invasive Operations-Methoden gemeint sind. Hier ist die Tagesklinik führend.


Sollte eine ambulante Operation einmal nicht möglich sein, behandeln wir Sie in der stationären Einheit unserer beiden Partnerkliniken AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG oder HELIOS Mariahilf Klinik Hamburg. Alle Patientinnen werden, hier wie dort, von den Ärzten der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE persönlich operiert. In besonderen Fällen kommen auch der fokussierte Ultraschall oder eine Myomebolisation in Frage. In einem solchen Fall kooperieren wir bundesweit mit den bekannten Zentren bzw. mit der interventionellen Radiologie unseren Partnerkliniken.


Blutungsstörungen, Schmerzen oder anderen myombedingte Beschwerden

Konservative Behandlungsansätze, also Hormonbehandlungen durch Ihren Frauenarzt, stehen bei Blutungsstörungen oft an erster Stelle. In manchen Fällen wird das Medikament Ulipristalacetat (ESMYA®) für einige Wochen zur Vorbereitung von Operationen eingesetzt, um Blutungen zu reduzieren und Myome zu verkleinern - das Medikament ist allerdings vom Bundesgesundheitsamt nicht für eine Dauertherapie zugelassen.


Sollten diese konservativ-medikamentösen Behandlungsansätze nicht zum Erfolg führen, kommen im nächsten Schritt Operationen in Frage, die die Gebärmutter als Ganzes erhalten. Wann immer möglich, versuchen die Operateure der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE endoskopisch minimal invasiv vorzugehen und Myome einzeln unter Erhalt der Gebärmutter zu entfernen (Myomenukleation). Bei diesen Verfahren der Knopflochchirurgie wird bei der Bauchspiegelung (Laparoskopie) durch den Bauchnabel eine sehr kleine Kamera eingesetzt - die entstehenden Narben sind nur 5mm groß und werden geklebt. Dadurch verheilen sie ohne Narben. Fädenziehen gehört zudem der Vergangenheit an.


Noch eleganter sind hysteroskopische Operationsmethoden: Hier wird die Kamera durch die Scheide in die Gebärmutter geführt. Mit sehr kleinen Instrumenten können dann Myome ohne jeglichen Schnitt oder Narbe von „innen” entfernt werden.


Sind die Myome jedoch sehr groß oder bestehen starke Blutungen, kann es richtig sein, einen Teil der Gebärmutter zu entfernen. Um den Beckenboden nicht zu gefährden, erfolgt dies unter Erhalt des Muttermundes und der wichtigen Mutterbänder. Die Operation erfolgt entweder knopflochchirurgisch durch Bauchspiegelung (LASH) oder sogar durch die Scheide.


Unerfüllter Kinderwunsch

Führen Myome zur Sterilität, bzw. besteht ein unerfüllter Kinderwunsch, können konservativ-hormonelle Behandlungen oder gar schwangerschaftsverhütende Verfahren nicht zur Anwendung kommen. Hier ist die operative Therapie die einzige Methode Patientinnen nachhaltig zu helfen.