Behandlung mit Hormonen und in welchen Fällen sie sinnvoll sind

Endometriose ist eine hormonabhängig wachsende Erkrankung, die man deshalb in vielen Fällen auch mit Hormonen behandeln kann. Eine solche Therapie kann Schmerzen lindern und dazu führen, dass sich Krankheitsherde zurückbilden. Eine Operation ist dann nicht mehr nötig.

Damit Hormone bei einer Endometriose wirken, müssen sie über längere Zeit eingenommen werden. Die am häufigsten verabreichten Hormonpräparate sind Östrogen/Gestagen (Gelbkörperhormone) - Kombinationspräparate, reine Gestagene und GnRH-Analoga. Die meisten davon kann die Patientin als Tablette einnehmen oder bekommt sie einmal im Monat in Form einer Spritze gesetzt.

Manche dieser Hormonpräparate können Nebenwirkungen haben. In diesen, eher seltenen Fällen wird die Dosierung modifiziert oder eine unterstützende Therapie eingesetzt. Mögliche Nebenwirkungen können z.B. Wechseljahresbeschwerden unter GnRH-Analoga sein. Diese Beschwerden können durch eine zusätzliche Einnahme von anderen Präparaten ohne Wirkungsverlust deutlich gelindert werden. Bei der Wahl zwischen den unterschiedlichen hormonalen Präparaten versuchen wir natürlich immer das Präparat mit der bestmöglichen individuelle Verträglichkeit und den geringsten Nebenwirkungen einzusetzen.

Behandlung mit Schmerzmitteln

Für eine kurzfristigen Erleichterung der Beschwerden während der Regelblutung oder an einzelnen Tagen kommen Schmerzmittel in Frage.

In der TAGESKLINIK ALTONAER STRASSE haben Sie die Möglichkeit im Rahmen von Studien an neuen medikamentösen Therapieverfahren teilzunehmen.