Stress-/Dranginkontinenz und Beckenbodenschwäche

Seit  01. Oktober 2007 betreiben wir in unseren Erdgeschoss-Räumen die BeckenbodenKlinik Hamburg unter der Leitung von PD.Dr. Sven Jürgens. Dort werden Sie in allen Fragen zu Inkontinenz- und Senkungsproblemen kompetent beraten. Falls erforderlich, werden dort auch urodynamische Messungen durchgeführt. Die Operationen finden sowohl in der Tagesklinik als auch stationär in unserer Partnerklinik statt.


Operationen: Schlingenplastik / TVT / Obturator-Schlinge /

Implacement-Therapie

Die von uns seit Jahren angebotenen verschiedenen Operationsverfahren bei Harninkontinenz werden sehr gut angenommen. Die Zufriedenheit der Patientinnen ist beeindruckend, vor allem in dem inzwischen mehrere Jahre überblickenden Nachbeobachtungszeitraum.

Wir möchten, um die Akzeptanz der Methode bei Ihnen zu erhöhen, noch einige Hinweise dazu geben, wie die Patientinnen sich prä- und postoperativ verhalten sollten und was auf sie zukommt.

Urodynamische Messung
Jede uns zugewiesene Patientin sollte mit einer aktuellen urodynamischen Messung präoperativ zu einem Beratungsgespräch kommen. Sie können diese Messung in der BeckenbodenKlinik Hamburg durchführen lassen, ansonsten stehen Ihnen hierauf spezialisierte gynäkologische Kollegen zur Verfügung:

Dr. Deichmann, Tel.: 040 / 420 86 18
Dr. Magers, Tel.: 040 / 721 76 52
Dr. Theden-Show, Tel.: 040 / 49 33 44 oder 040 / 421 06 13

Hormonelle Vorbehandlung
Gerade ältere Patientinnen haben häufig einen Östrogenmangel. Präoperativ ist daher eine lokale, mindestens sechswöchige Östrogentherapie empfehlenswert. Diese Therapie sollte auch im ersten Vierteljahr nach der Operation weitergeführt werden.

Stationär / Ambulant
Der Eingriff wird von uns primär ambulant angeboten, aber es kann aus Sicherheitsgründen
sinnvoll sein die Patientin postoperativ einen Tag stationär zu beobachten.
Die Patientin kann bei unauffälligem Gesamtbefund am gleichen Tag entlassen werden. Eine Restharnkontrolle sollte innerhalb von 24  Stunden bei ihrem Arzt oder bei uns erfolgen.

Postoperatives Verhalten
Der Patientin muss vor der Operation erklärt werden, dass körperliche Belastung und insbesondere das Heben von mehr als 4 kg in den ersten sechs Wochen das postoperative Ergebnis in Frage stellen kann.

Lokalanästhesie / Vollnarkose
Aus unseren Erfahrungen heraus hat sich eine Kombination von beiden Narkoseformen als am günstigsten erwiesen. Die Patientin erhält zunächst eine Vollnarkose, danach wird die Lokalanästhesie gesetzt, die auch postoperativ eine lang anhaltende Analgesie gewährleistet. Zur Fixierung und Justierung des Bandes muss die Patientin am Ende des Eingriffs wieder wach sein. Dieses gelingt mit den neuen Anästhesietechniken hervorragend. Wegen der Vollnarkose müssen auch für diesen Eingriff die von der Narkoseabteilung geforderten Untersuchungen zur Operation vorliegen.

Präoperatives Gespräch
Für diese Eingriffe ist es erforderlich, dass sich die Patientinnen in unserer präoperativen Sprechstunde oder in der BeckenbodenKlinik vorstellen. Die wichtigsten Informationen und Verhaltensmaßregeln werden dann noch einmal direkt am Operationstag vor dem Eingriff mit der Patientin besprochen.

Inkontinenz-Sprechstunde in der BeckenbodenKlinik Hamburg
Anmeldung unter

Tel.: 040 / 76 99 20 20